In einer Kurzstudie zeigen Hans-Josef Fell und Felix Rodenjohann von der Kommunalberatung ansvar 2030 sehr eindrucksvoll, warum das Ignorieren der Realität durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zu erheblichen Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland und zu enormen Mehrkosten für die Bürger:innen führt.

Bereits 2012 hatte sie als parlamentarische Staatsekretärin im Umweltministerium auf der Grundlage falscher Prognosen – gemeinsam mit dem damaligen Wirtschaftsminister Peter Altmaier – warnende Stimmen im Zuge der Kürzung der Einspeisevergütung für PV-Anlagen ignoriert. Dies führte zu einer wachsenden Importabhängigkeit bei Schlüsseltechnologien. Deutschland verlor seine Technologieführerschaft, zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren, und eine deutsche Zukunftsbranche wurde politisch ausgebremst.

Während E.ON, Wirtschaftsministerin, Bundeskanzler, BDI und DIHK erneut vor einer angeblich „zu schnellen Energiewende“ warnen, läuft der Rest der Welt Deutschland und Europa davon und distanziert sich zunehmend vom Kurs der USA.