Die Umsetzung des Windparks Mannichswalde, einem Ortsteil von Crimmitschau, zeigt anschaulich, welchen deutlichen finanziellen Mehrwert Windenergie für die Region schaffen kann.

Für jede erzeugte Kilowattstunde Strom – der prognostizierte Jahresertrag der vier Anlagen liegt bei rund 70 Gigawattstunden – fließen 0,2 Cent in die Gemeindekassen der Kommunen im Umkreis von 2,5 Kilometern. Grundlage hierfür ist § 6 EEG.

Auf Basis der Ertragsprognose ergibt sich eine jährliche Zahlung von insgesamt rund 134.000 Euro, die entsprechend der Flächenanteile auf die umliegenden Gemeinden verteilt wird:
Crimmitschau (18.612 Einwohner) erhält etwa 47.000 Euro, Jonaswalde (312 Einwohner) rund 35.000 Euro, Thonhausen (507 Einwohner) circa 38.000 Euro, Heukewalde (188 Einwohner) etwa 10.000 Euro und Vollmershain (301 Einwohner) rund 4.000 Euro pro Jahr.

Der Betreiber SachsenEnergie hat für den Betrieb des Windparks eine eigene Betreibergesellschaft vor Ort gegründet. Dadurch profitiert die Gemeinde zusätzlich von Gewerbesteuereinnahmen.

Die Zahlungen erfolgen über einen Zeitraum von 20 Jahren und können von den Kommunen flexibel eingesetzt werden.

Ein weiteres gelungenes Beispiel dafür, wie Windenergie nicht nur Strom erzeugt, sondern auch in nachhaltige regionale Wertschöpfung übersetzt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/onshore-wind/planbare-einnahmen-ueber-20-jahre-windpark-mannichswalde-bringt-kommunen-134000-euro